Werbespots sind kleine Filme, die Zuschauer vorgesetzt bekommen, obwohl sie nicht drum gebeten haben.

– Das sorgt f√ľr eine besondere Herausforderung: Aufmerksamkeit, Relevanz und Begierde erzeugen…in wenigen Sekunden.¬†Wir freuen uns √ľber jedes neue Projekt und auch auf das mit Euch. Meldet Euch, beschreibt worum es geht und dann bekommen wir das hin! ūüėČ

// Klassische Werbespots

Klassische Erzählweise. Klassisch hoher Aufwand. Platzierung in klassischen Medien (TV & Kino). Klassisch hohe Wirkung!

// Neue Werbespots

Teilweise gro√üe √Ąhnlichkeit zum klassischen Spot, aber Verbreitung auf alternativen Offllinekan√§len (z.B. Fahrgast-TV, Stadion, Infoscreens, Videoboards).

// Online Video-Ad

Werbespots in Onlinemedien (FB, Instagram, Youtube, Twitch etc.) mit individuellen Anforderungen bezgl. Länge, Aufbau und Inhalt.

// Online-Video

Videos, die in unterschiedlichsten Formen daherkommen und an unterschiedlichsten Stellen im Netz veröffentlicht werden. Abgrenzung zur Ad: Kein Einsatz von Mediabudget.

Unsere Referenzen

Teefee

Teefee

Das zuckerfreie Kindergetr√§nk. – Bekannt aus „Die H√∂hle der L√∂wen“

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Audi

Audi

Wie ordnet man etwas ein, was nicht einzuordnen ist? – Der Q2 ist #untaggable.

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Produktion von Werbespots & Werbefilmen

Agentur f√ľr Videomarketing zu fairen Kosten // Werbespots, Social Video uvm.

Die l√§ngste Praline der Welt, die Pause halb zehn in Deutschland, das Bierprickeln im Bauchnabel, der Tech-Nick….die Liste k√∂nnten wir noch lang werden lassen. Gute Werbespots bleiben einfach in Erinnerung. Kaum jemand wei√ü, welche Anzeige gestern in der Zeitung war, doch Video schafft es, dass man selbst nach Jahrzehnten noch genau Bescheid wei√ü.

Werbespots sind kurze Filme, die f√ľr ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke werben. Gezeigt werden die an unterschiedlichsten Stellen. ‚Äď Fernsehen, Kino, Internet (Youtube, Facebook, Instagram, Streaminganbieter etc.), digitale Stelen. Die Aufz√§hlung ist nicht vollst√§ndig, deckt aber zumindest den Gro√üteil ab. Ziel eines Werbespots ist es fast immer zum Kauf anzuregen. Das und die K√ľrze, die in der Regel von wenigen Sekunden bis zu etwa einer Minute reicht, grenzt ab zu den anderen Werbefilmen, wie dem Imagefilm oder dem Produktvideo.

Die Dramaturgie und die audio-visuellen Mittel sind sehr vielseitig und so lassen nicht einmal Kategorien der verschiedenen Varianten bilden. Man kann aber sagen, dass es sehr direkt werbende Beispiele gibt √° la ‚Äě1kg Hack jetzt f√ľr 1,99 Euro bei Aldi‚Äú. Andere erz√§hlen eine kleine Story, die ergreifend, lustig oder spannend ist und verkn√ľpfen die Pointe mit dem Produkt. Dabei kann es vorkommen, dass Zuschauer sich prima an den Clip aber nicht an das beworbene Produkt erinnern k√∂nnen. ‚Äě√Ąhh, war f√ľr Samsung…√§h…Sony…oder so!‚Äú. So oder so, sind kreative Einf√§lle im Schnitt aber auch wirkungsvoller. Der Mensch ist eben besonders empf√§nglich f√ľr neue Dinge und das betrifft eben auch die Geschichte oder Machart eines Werbespots.

Wie wirkt ein Werbespot?

Um das zu kl√§ren muss man sich erst einmal vor Augen halten, an welcher Stelle in der Customer Journey der Werbespot eingreift. Das meint die ‚ÄěReise‚Äú des Kunden vom Erstkontakt mit der Marke / dem Produkt bis hin zum Kauf. ‚Äď Kann ein langer Weg sein. Nehmen wir uns als Beispiel einen Hersteller f√ľr mobile Lautsprecher. Fantasie-Marke: Lautstark, Fantasie-Produktname: Rocker-01. Unser zuk√ľnftiger Kunde k√∂nnte jetzt entweder schon mal mit dem Produkt oder der Marke in Kontakt gekommen sein (bei Freunden gesehen, Plakat, bei Media-Markt…was auch immer) oder weder Marke noch Produkt sagen ihm was. Was vermittelt der Spot? ‚Äď Ganz klassisch den Nutzen, indem eine Horde junger fr√∂hlicher Menschen im Park grillt und dabei total gut gelaunt zur Musik abdanced. Hinzu kommen noch ein paar Fakten wie die Akkulaufzeit und die Wattzahl. Am Ende dann noch die Call-to-Action ‚ÄěJetzt online zuschlagen!‚Äú.

Der Zuschauer schenkt dem Spot idealerweise Aufmerksamkeit, vergleicht sich nun unbewusst mit den Personen im Spot und fragt sich, ob er diesen Bedarf (Musik im Freien zu h√∂ren) auch hat und kombiniert alles eventuell mit dem Wissen, was er schon zu Produkt und Marke hat. Falls ja, macht es im Kopf ‚ÄěWill haben!!!!‚Äú. Im absoluten Idealfall klickt er sich direkt zum Onlineshop und kauft. So ideal wird es aber selten. Das h√§ngt ganz einfach davon ab, wie √ľberzeugend der Spot war und wie laut es entsprechend im Kopf ruft. Wom√∂glich dreht sich die Erde erstmal weiter und unser zuk√ľnftiger Kunde genie√üt sein Leben. Aber dann: Der erneute Kontakt. Entweder auf anderem Wege…zum Beispiel ein Banner durch Retargeting auf einer Website…oder der gleiche Spot noch einmal. Uihhh, die Werbepenetration nimmt zu. Die Stimme im Kopf wird lauter. Jetzt kauft er oder immer noch nicht. Im Grundsatz wiederholt sich das, bis fast alle gekauft haben. ūüėČ Und zu guter Letzt der Kontakt nach dem Kauf. Der Kunde ist gl√ľcklich mit dem Produkt und sieht den Spot. ‚Äď ‚ÄěYeah, hab ich. Wuhhhh! Ich bin voll der Park-DJ.‚Äú

Aus unserer Sicht ist das einfache und pragmatische AIDA-Prinzip super anwendbar auf Werbespots. Zuerst sollte Aufmerksamkeit (attention) erzielt werden. Das geht am besten mit einer kreativen Idee. Dann wird Interesse (interest) geweckt indem wir den Zuschauern etwas zeigen, worin sie sich erkennen und wo es einen Bedarf gibt. Der Bedarf soll befriedigt werden. Das nennt man dann Verlangen (desire). Damit auch was gekauft wird, muss der Zuschauer aktiv (action) werden und irgendwo klicken oder sich anziehen und losstiefeln. Da die meisten recht tr√§ge sind, kann man ein wenig mit einer Aufforderung (call-to-action) schuppsen. That¬īs it! Jetzt seht ihr die Matrix. Nee, ihr denkt nur ihr seht sie. Leider kann man das Prinzip auch an vielen Stellen kritisieren und so m√ľssten wir hier unz√§hlige Sonderf√§lle auff√ľhren. Sparen wir uns aber. Kl√§ren wir bei einem Kaffee, wenn ihr wollt.

Das "AIDA Prinzip" f√ľr die Filmproduktion in Erfurt Leipzig

Was macht gute Werbespots aus?

Emotionalität

Jaaaa. Emotionen! Jawoll! Unbedingt! ‚Äď Das ist genauso Quatsch, wie das es im 1-Euro-Laden ein Einkaufserlebnis geben muss. Nein, manchmal braucht man einfach nur Paketklebeband und ¬īne Packung Kekse. Wenn Ikea in einem Werbespot damit wirbt, dass es eine Rabattaktion gibt, dann ist das nur eine Info. Wirkt trotzdem! Sicherlich steckt da ein wenig Ergriffenheit f√ľr den Schn√§ppchenj√§ger dahinter, aber als emotionales Werk kann das niemand bezeichnen. Wie kommt es also zu dieser scheinbaren Grundregel? Wissen wir auch nicht, halten wir aber nicht immer f√ľr richtig. Richtig ist aber, dass das menschliche Hirn so geschaffen ist, dass besonders bewegende Ereignisse besser h√§ngen bleiben, als die letzte Bahnfahrt. Ob es sich dabei um eine besonders positive oder negative Emotion handelt ist egal. Leider wird das, was man f√ľhlt aber auch mit der Marke und dem Produkt verbunden und so kann man sich gut vorstellen, dass Werber die Zuschauer selten am Ende mit Hass, Trauer oder Einsamkeit stehen lassen.

Das limbische System im Gehirn ist zust√§ndig f√ľr die Verarbeitung von Emotionen. Es geh√∂rt zu den √§ltesten Strukturen im Gehirn. ‚Äď Noch bevor wir richtig nachdenken, hat dieses limbische Ding schon eine Entscheidung getroffen. Mit viel Verstand und Sachlichkeit k√∂nnen wir uns dagegen w√§ren, aber daf√ľr m√ľssen wir k√§mpfen. Anstrengend!!! Da wir stets nach positiven Gef√ľhlen streben, freuen wir uns so sehr, wenn eine Werbespot solche Gef√ľhle in uns weckt. Am Ende kauft man dann wegen eines Gef√ľhls und nicht das Produkt selbst. Den Schlaumeiersatz kennt man ja schon.

USP x2

Das Alleinstellungsmerkmal eurer Leistung oder eures Produkts sollte klar im Fokus stehen. Es muss bei den Zuschauern ja im Ged√§chtnis bleiben, wieso gerade ihr die Richtigen seid. Wenn sich dann der Werbespot selbst noch in Stil oder Story eindeutig von anderen abhebt, l√§uft¬īs.

Das Spiegelbild

Wir wollen keine Menschen oder Situationen sehen mit denen wir uns nicht identifizieren k√∂nnen! ‚Äď Jedenfalls was Werbung betrifft. Da wird ja ein Bedarf geschildert und wenn man denkt, dass man mit den Personen im Clip an sich nichts gemein hat, dann wird es auch schwer zu vermitteln, dass man dennoch das Produkt braucht. Wenn Gedanken wie ‚ÄěHach ja, die Situation kenn ich!‚Äú durch die K√∂pfe der Rezipienten schie√üen, ist der halbe Weg schon geschafft.
Storytelling: ‚ÄěPapa, bitte noch eine Geschichte vor dem Schlafengehen!‚Äú

Schon im Kindesalter geht es los und enden wird es nie: Wir lieben Geschichten! Jeder kennt die Situation beim Treff mit Freunden. Ein paar Leute sitzen oder stehen zusammen und es gibt immer diese eine Person, denen alle zuh√∂ren, wenn sie eine Anekdote aus ihrem Leben loslassen. Kurios eigentlich, dass es weniger auf die Brisanz und mehr auf die Art und Weise der Dramaturgie ankommt. Auch Werbespots erz√§hlen oft Geschichten aus dem allt√§glichen Leben‚Ķund funktionieren. Man kann nat√ľrlich auch das ganz gro√üe Fass aufmachen und emotional richtig dick auftragen, doch dann darf man sich wirklich kein Patzer erlauben, sonst wirkt es kitschig und unglaubw√ľrdig.

‚ÄěHey, ehhh‚Ķ.hier‚Ķguck her‚Ķnicht wegklicken!‚Äú ‚Äď Aufmerksamkeit sichern.

Man k√∂nnte behaupten, dass die Menschen heute viel ungeduldiger sind als fr√ľher. Ja, die guten alten Zeiten. Sch√∂n n√∂rgeln √ľber die heutige Zeit! Aus unserer Sicht wieder Quatsch. Die Leute entscheiden einfach schneller, ob sie etwas weiter sehen wollen oder nicht. Die Informationsflut fordert, dass freie B√ľrger und B√ľrgerinnen schnell ihre Auswahl treffen. F√ľr Werbespots bedeutet das, dass sie in den ersten Sekunden schauen, ob der Inhalt Relevanz f√ľr sie ist oder zumindest unterhaltend. Das einzig Tragische daran ist, dass sie einem Werbespot selten die Chance geben sich zu entwickeln. Stimmungsaufbau geht zumindest online in die Hose, sofern nicht schon einige 100 Likes oder ein gro√üer Markenname in Aussicht stellen, dass das noch Folgende so schlecht nicht sein kann. Unabh√§ngig davon, was man eigentlich kommunizieren will, √ľberlegt man sich deshalb besser ein paar Dinge, die f√ľr die entsprechende Zielgruppe interessant sind und packt sie an den Anfang des Clips. Ein simples Beispiel bei regionaler Begrenzung die Regionalit√§t: Dialekt, bekannte Sehensw√ľrdigkeiten, aktuelle Themen usw.

H√§ufig vergisst man, dass es noch eine ganze Reihe an Kan√§len gibt, bei denen die Rezipienten keine Chance zum Skippen bekommen. F√ľr uns hoch im Kurs ist Kinowerbung. Hier schenkt der Besucher auch der Werbung beinahe seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Wir wollen da dennoch niemand nur unsere Werbebotschaft folter√§hnlich reinpr√ľgeln. Der Werbespot muss dennoch gut und unterhaltsam sein, aber das k√∂nnen wir ruhiger angehen, wenn es der Gesamtwirkung zutr√§glich ist. Sinnvoll also auch, dass es f√ľr online und Kino unterschiedliche Schnittfassungen gibt.

Nicht mehr als nötig reinpacken!

Der Bedarf an einer Sache kann am St√§rksten stimuliert werden, wenn er nicht durch Zugabe weiterer Infos und Vorteile verw√§ssert wird. Im Rahmen der Konzeption soltle man sich also fragen, was die eine Sache ist‚Ķdas Ding, was es zu kommunizieren gilt. Eine Wachmaschine hat unz√§hlige Programme und Features. Wenn der USP aber darin liegt, dass 8kg W√§sche reinpassen, dann steht dieser Fakt auch im Vordergrund. Zu den anderen Programmen k√∂nnen sie Interessenten dann auf der Website oder im Produktblatt belesen. Was m√ľssen potentielle Kunden wissen und denken, damit sie den n√§chsten Step in der Customer-Journey gehen? ‚Äď Das ist die entscheidende Frage.

Passt zur Marke

M√ľssen wir da noch viel zu schreiben? Auch wenn man einen Werbespot zum Direct Sale kreiert, beeinflusst er unumg√§nglich auch das Image. Sofern die Richtung passt, ist das ein gelungener Mehrwert. 

Damit Ihr nach dem langen Text mal wieder ein bisschen Abwechslung bekommt, können wir euch eine Liste der besten Werbespots aller Zeiten empfehlen. Da fehlen ganz sicher einige, aber verkehrt sind die in der Liste nicht.